Was ist ein E-Liquid?

Ein E-Liquid ist die Bezeichnung für die Flüssigkeit bzw. das Liquid, das in eine E-Zigarette gefüllt, erhitzt und verdampft wird. Durch die Erhitzung wird das Liquid in Dampf umgewandelt. E-Liquids setzen sich aus zwei Bereichen zusammen: den Basen und den Zusatzstoffen. Die Base stellt den Hauptanteil eines Liquids dar und besteht wiederum aus Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glyzerin (VG) und bi-destilliertem Wasser (Aqua Bidest). Die Konsistenz des Liquids wird durch die Anteile der einzelnen Komponenten bestimmt – je höher der Wasseranteil beispielsweise ist, desto flüssiger wird das Liquid.

Zu den Zusatzstoffen gehören Aromen und das Nikotin. Die Aromen definieren den Geschmack. Dabei sind der Geschmacksvielfalt keine Grenzen gesetzt: (Ehemalige) Raucher finden beispielsweise Aromen, die den Geschmack einer Tabakzigarette sehr ähneln. Daneben erstreckt sich die Bandbreite an Geschmackssorten von Minze über Schokolade und Kaffee bis hin zu Süßigkeiten und Früchten. Häufig sind E-Liquids ohne Nikotin erhältlich. Insbesondere für Zigarettenkonsumenten, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen, eignen sich Liquids mit Nikotingehalt. Die Menge an Nikotin variiert je nach Liquid und wird häufig in mg/ml oder in ml gemessen. In unserem Onlineshop finden Sie beispielsweise Liquids in den Nikotinstärken Low (4 mg/ml), Medium (9 mg/ml) und High (18 mg/ml).

Was ist in Liquids enthalten?

Im Wesentlichen bestehen Liquids aus: Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glyzerin (VG), bi-destilliertem Wasser (Aqua Bidest), dem Aroma und – je nach Liquid – Nikotin. Propylenglykol ist ein Feuchthaltemittel und Trägerstoff, der beispielsweise in Hautcremes und Zahnpasta verwendet wird. Es handelt sich dabei um ein zugelassenen Lebensmittelzusatzstoff, ebenso wie das pflanzliche Glycerin. Letzteres findet ebenfalls Anwendung in Hygiene-Artikeln, aber auch in Tabak, um diesen feucht zu halten und vor Austrocknung zu bewahren. Das Glycerin wird in erster Linie für die Dampfentwicklung eingesetzt: Je höher der VG-Anteil, desto mehr Dampf entsteht. Das destillierte Wasser sorgt schließlich dafür, dass das Liquid nicht zu zähflüssig wird. Diese drei Komponenten bilden zusammen das Basisliquid, auch Base genannt.

Auch bei den Liquid-Aromen handelt es sich in der Regel um Lebensmittelzusatzstoffe, die in Lebensmitteln vorzufinden sind. Allgemein lassen sich Liquids unterscheiden in natürliche, naturidentische und künstliche Aromastoffe. Die einzelnen Inhaltsstoffe im Detail variieren je nach Aroma. Als Beispiele seien Benzaldehyd, Diacetyl, Apfelsäure und Ethyl-Maltol genannt. Die letzte Komponente ist bei nikotinhaltigen Liquids schließlich das Nikotin, das auch in Tabakzigaretten vorliegt.

Wie schädlich ist Dampfen im Vergleich zum Rauchen?

Laut Aussagen britischer Mediziner ist das Dampfen einer E-Zigarette deutlich weniger schädlich als das Rauchen einer Tabakzigarette. Im Bericht des "Royal College of Physician and Public Health England" (2015) wird das Krebsrisiko beim Konsum einer E-Zigarette auf 5 % des Risikos beim Rauchen einer Tabakzigarette beziffert. Die Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) begründet das weitaus geringere Schadenspotenzial des Dampfens damit, dass bei einer E-Zigarette kein Verbrennungsprozess stattfindet wie bei einer herkömmlichen Zigarette. Bei letzterer werden tausende Substanzen freigesetzt, die wiederum hunderte toxische und krebserregende Schadstoffe beinhalten. Bei den Liquids für E-Zigaretten seien lediglich wenige Schadstoffe feststellbar. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erklärte wiederum in einer Stellungnahme, dass krebserzeugende Verbrennungsprodukte und Substanzen im Tabakrauch nicht bei E-Zigaretten existieren.

Darüber hinaus weisen erste Studien (2016) des BMJ (British Medical Journal) darauf hin, dass die E-Zigarette eine günstige Möglichkeit für Zigarettenkonsumenten darstellt, um sich das Rauchen abzugewöhnen.

Wie kann ich Liquids selbst mischen?

Wenn Sie Liquids selbst mischen, können Sie die Dampfkonsistenz, den Geschmack und den Nikotingehalt individuell selbst gestalten und sparen zudem eine Menge Geld im Vergleich zu Fertigliquids. Hierzu benötigen Sie die Hauptbestandteile und das entsprechende Zubehör. Zu Ersteren zählen die Base, das Liquidaroma und bei Bedarf Nikotinshots. Bei der Base ist auf das VG/PG-Mischverhältnis zu achten, das maßgeblich die Beschaffenheit des Liquids und des Dampfs festlegt. Um dem Liquid den Geschmack zu verleihen, benötigen Sie das Aroma, das Sie nach Ihren Vorzügen frei wählen können. Wer seine E-Zigarette mit Nikotin dampfen möchte, braucht noch Nikotinshots, die in verschiedenen Stärken verfügbar sind. Alternativ gibt es auch Basen, die bereits Nikotin enthalten – allerdings sind diese ausschließlich in den gesetzlich vorgeschriebenen 10-ml-Fläschchen verfügbar.