Kann mir die E-Zigarette helfen, mit dem Rauchen aufzuhören?

Im Februar 2018 veröffentlichte die britische Gesundheitsbehörde PHE (Public Health England) eine Studie, laut der E-Zigaretten mindestens 95 % weniger schädlich sind als Filterzigaretten. Des Weiteren steigert der Studie nach das Dampfen erheblich die Erfolgsquote der Rauchentwöhnung bei Zigarettenkonsumenten. Die Forschung des PHE knüpft an die Studie des BMJ (British Medical Journal) aus dem Jahr 2016 an. Dort wird die These aufgestellt, dass in einem optimistischen Szenario in den USA innerhalb von 10 Jahren bis zu 6,6 Millionen durch Tabak verursachte Todesfälle mithilfe der E-Zigarette verhindert werden könnten. Das Fazit der medizinischen Forscher lautet, dass elektronische Zigaretten eindeutig eine Unterstützung beim Umstieg vom Rauchen zum Dampfen darstellen und sowohl dem Einzelnen als auch der gesamten Gesellschaft nützen.

Die E-Zigarette stellt demnach eine effektive Hilfe bei der Tabakentwöhnung dar. Wer komplett von der Filter- auf die E-Zigarette umsteigen möchte, sollte sich Gedanken über die Wahl des geeigneten Geräts und der passenden Liquids machen. Je nach Zusammenstellung ist es möglich, den Geschmack und den Rauch einer Tabakzigarette wirkungsvoll nachzubilden. Darüber hinaus bietet eine E-Zigarette viele weitere Möglichkeiten, sei es hinsichtlich der Geschmacksrichtungen oder der Dampfkonsistenzen. 

Wieso kratzt es im Hals, wenn ich dampfe?

Bei einigen Einsteigern kann es in der Anfangsphase des Dampfens zu einem Kratzen im Hals kommen. Die Gründe hierfür sind unterschiedlicher Natur, sei es die Art des Liquids, der Nikotingehalt, der Verdampferkopf oder die Spannungsstärke. Insbesondere bei den Liquids spielen einige Faktoren eine erhebliche Rolle. Jeder Konsument reagiert individuell auf die Inhaltsstoffe. Daher ist beispielsweise auf den Wasser- und VG/PG-Anteil (pflanzliches Glyzerin, Propylenglykol) zu achten. Da die einzelnen Inhaltsstoffe der Aromen in der Regel nicht im Detail aufgeschlüsselt werden, sollte im Zweifel das Aroma bzw. das Liquid gewechselt und ein anderes getestet werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Nikotingehalt. Wenn dieser zu hoch ausfällt, führt dies schnell zum Kratzen und Husten. Aus diesem Grund sollte möglicherweise der Gehalt gesenkt werden.

Ein häufiger Anfängerfehler ist die falsche Wahl des Verdampfers. Zigarettenkonsumenten erwarten das Zugverhalten einer Filterzigarette (MTL = mouth to lung), kaufen aber eine E-Zigarette mit Verdampfer, bei dem der Dampf direkt in die Lunge inhaliert wird (DTL/DL = direct to lung), was ebenfalls ein Kratzen und Husten verursachen kann. Zuletzt sollte bei E-Zigaretten die Spannungsstärke beachtet werden. Ist diese zu hoch, entsteht zu viel Dampf. Daher sollte bei regelbaren Geräten die Leistung reduziert und in anderen Fällen die Hardware ausgetauscht werden.

Was ist Sub-Ohm-Dampfen?

Sub-Ohm-Dampfen bedeutet, dass der Ohm-Wert des Verdampfers unter 1,0 liegt. Der Ohm-Wert definiert den elektrischen Widerstand in der Heizwendel eines Verdampferkopfs. Bestimmt wird der Widerstand durch das Material, die Länge und Dicke des verbauten Heizdrahtes in der Heizwendel. Fällt der Widerstand gering aus, fließt mehr Strom durch den Kopf und mehr Dampf wird erzeugt. Sub-Ohm-Dampfen eignet sich daher ideal für Konsumenten, die mit ihrer E-Zigarette große Dampfwolken kreieren wollen. Grundvoraussetzung hierfür bilden ein Verdampfer mit einem Widerstand unter 1,0 Ohm sowie ein passender Akkuträger, der den Sub-Ohm-Anforderungen entspricht und ausreichend Leistung liefert.

Bei den Sub-Ohm-Verdampfern wird der Dampf in der Regel direkt in die Lunge gezogen (DTL/DL = direct to lung). Der Zugwiderstand ist oftmals geringfügig bis gar nicht vorhanden und obliegt den individuellen Vorzügen des Dampfers. Während weniger Luftstrom mehr Geschmack und einen wärmeren Dampf liefert, entstehen bei mehr Luftstrom größere und kühlere Dampfwolken bei etwas geringerer Aromaintensität. Die meisten Sub-Ohm-Verdampfer sind mit einer Airflow-Kontrolle ausgestattet, die eine Regulierung des Luftstromes ermöglichen.