Was ist in Liquids enthalten?

Im Wesentlichen bestehen Liquids aus: Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glyzerin (VG), bi-destilliertem Wasser (Aqua Bidest), dem Aroma und – je nach Liquid – Nikotin. Propylenglykol ist ein Feuchthaltemittel und Trägerstoff, der beispielsweise in Hautcremes und Zahnpasta verwendet wird. Es handelt sich dabei um ein zugelassenen Lebensmittelzusatzstoff, ebenso wie das pflanzliche Glycerin. Letzteres findet ebenfalls Anwendung in Hygiene-Artikeln, aber auch in Tabak, um diesen feucht zu halten und vor Austrocknung zu bewahren. Das Glycerin wird in erster Linie für die Dampfentwicklung eingesetzt: Je höher der VG-Anteil, desto mehr Dampf entsteht. Das destillierte Wasser sorgt schließlich dafür, dass das Liquid nicht zu zähflüssig wird. Diese drei Komponenten bilden zusammen das Basisliquid, auch Base genannt.

 

Auch bei den Liquid-Aromen handelt es sich in der Regel um Lebensmittelzusatzstoffe, die in Lebensmitteln vorzufinden sind. Allgemein lassen sich Liquids unterscheiden in natürliche, naturidentische und künstliche Aromastoffe. Die einzelnen Inhaltsstoffe im Detail variieren je nach Aroma. Als Beispiele seien Benzaldehyd, Diacetyl, Apfelsäure und Ethyl-Maltol genannt. Die letzte Komponente ist bei nikotinhaltigen Liquids schließlich das Nikotin, das auch in Tabakzigaretten vorliegt.

Wie schädlich ist Dampfen im Vergleich zum Rauchen?

Laut Aussagen britischer Mediziner ist das Dampfen einer E-Zigarette deutlich weniger schädlich als das Rauchen einer Tabakzigarette. Im Bericht des "Royal College of Physician and Public Health England" (2015) wird das Krebsrisiko beim Konsum einer E-Zigarette auf 5 % des Risikos beim Rauchen einer Tabakzigarette beziffert. Die Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) begründet das weitaus geringere Schadenspotenzial des Dampfens damit, dass bei einer E-Zigarette kein Verbrennungsprozess stattfindet wie bei einer herkömmlichen Zigarette. Bei letzterer werden tausende Substanzen freigesetzt, die wiederum hunderte toxische und krebserregende Schadstoffe beinhalten. Bei den Liquids für E-Zigaretten seien lediglich wenige Schadstoffe feststellbar. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erklärte wiederum in einer Stellungnahme, dass krebserzeugende Verbrennungsprodukte und Substanzen im Tabakrauch nicht bei E-Zigaretten existieren.

 

Darüber hinaus weisen erste Studien (2016) des BMJ (British Medical Journal) darauf hin, dass die E-Zigarette eine günstige Möglichkeit für Zigarettenkonsumenten darstellt, um sich das Rauchen abzugewöhnen.